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Unternehmensbewertung

Für einen Unternehmenswert kann es niemals einen „objektiven“ Wert geben. Grundsätzlich ist ein Unternehmen so viel „Wert“, wie ihm ein Investor zur Umsetzung seiner Strategie beimisst bzw. welchen meist emotionalen Wert ein Verkäufer darin sieht. Es gibt zwar Methoden, die versuchen,  diese oft gegenläufigen  Vorstellungen zu strukturieren und zu systematisieren. Am Ende gibt aber der „Marktwert“ den Ausschlag. Diesen zu finden, ist unser Know-how als erfahrener M+A-Berater.
 
Wenn Sie unseren Bewertungstool nutzen, können Sie selbst ermitteln, mit welchem ungefähren Unternehmenswert unter dem Gesichtsppunkt des Ertragswertes Sie rechnen können.
 
Wie funktioniert  der Bewertungstool?  Sie wählen Ihre Tätigkeitsbranche aus und  geben den nachhaltigen Gewinn vor Ertragssteuern und Zinsaufwand (EBIT)  in den Unternehmenswertrechner ein.

Achtung: achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Bezüge in Form des Gehaltes (bei einer Kapitalgesellschaft) oder als Gewinnentnahme (bei einer Personengesellschaft) im EBIT bereits abgezogen sind.   
Bei dem  Bewertungsmodel sind keine anderen Einflussfaktoren berücksichtigt.

 

Wie hoch ist Ihr Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT in Euro)? EUR
In welcher Branche sind Sie tätig?
Unternehmenswert EUR

BERECHNEN

 

Welche Aussage erhalten Sie mit dieser einfachen Berechnung? Wir sagen Ihnen die Größenordnung des erzielbaren Unternehmenswertes. Warum eine „Größenordnung“?  Weil am Ende der tatsächlich erzielbare Unternehmenswert  auch sehr stark von der Zukunftsperspektive, der künftigen Ertragskraft,  der Abhängigkeit des Unternehmens vom ausscheidenden  Inhaber,  vom technischen Standard der Produktionstechnik, von der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen, der Qualität und Präzision der Produkte, der Personalqualifikation und der Attraktivität für den Erwerber abhängt, also von EInflussfaktoren, deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert ein erfahrener M&A Spezialist mit Ihnen gemeinsam erarbeitet. Damit nicht genug: wir als Spezialisten sehen unser weiteres know how auch darin, durch unsere Branchenexpertise eine Auswahl geeigneter Investoren für Sie zu finden .

Möchten Sie wissen welcher Wert tatsächllich erzielbar ist? Sprechen Sie uns an Kontakt
Wir unterstützen Sie bei der Wertfindung und beraten Sie persönlich.

 

Methodisch lassen sich Unternehmensbewertungen grob in die Substanzwert- und die Ertragswertverfahren  gliedern. Substanzwerte als Maßgrößen treten in der Praxis kaum noch auf. In der Regel kommen Ertragswertorientierte Bewertungsmethoden zur Anwendung. Bei den Ertragswertorientierten Verfahren unterscheidet man vor allem zwischen der Discounted Cashflow Methode (DCF) und den „klassischen“ Ertragswertmethode (Multiplikator Verfahren). Die  gelegentlich von institutionellen Investoren eingesetzte LBO (Leverage Buy Out) Methode hat in der M+A-Praxis keine sehr große Bedeutung. Alle Ertragswertmethoden gehen im Grunde vom selben Prinzip aus,  nämlich von der Ermittlung des künftigen Ertrags bzw. der Kapitalisierung künftiger Ertragsüberschüsse.

Die DCF-Methode wird  in der Fachliteratur teilweise immer noch als „Standardmethode“ bezeichnet.  Sie spiegelt  die Realität der Zukunft eines Unternehmens und damit  zu erwartenden künftigen Zahlungsströme  jedoch nur bedingt ab. Die DCF-Methode geht von einem festen Zinssatz auf der Basis von langfristigen Staatsanleihen plus einen Risikozuschlag (Beta-Faktor) aus. Sie unterstellt, abgeleitet von der Barwertmethode „unendliche“, zumindest sehr langfristige Zinsbindungen bzw. Zahlungsströme und sie bildet keinesfalls unternehmerische Unsicherheiten bzw. die Notwendigkeit künftiger unternehmerischer Entscheidungen ab. Sie betrachtet somit das Objekt der Bewertung als statische Gesamtheit ohne Beeinflussung durch künftige technische und Marktentwicklungen.

Das „Multiplikatoren Verfahren“  ist keine theoretisch anspruchsvolle oder unterlegte Methode, sondern beruht auf der Beobachtung von Transaktionen in vergleichbaren Märkten in der aktuellen Vergangenheit.  Nicht immer sind die entsprechenden Multiplikatoren vergleichbarer Transaktionen zugänglich. Hier hilft die spezifische Erfahrung eines auf bestimmte Branchen fokussierten M+A-Beraters weiter. Er kann auf nicht veröffentlichte, aber ihm zugängliche Vergleiche und spezifische Verhältnisse zurück  greifen.  

Eine der wesentlichsten Fragen ist, welche Ertragsgröße der Bewertung zugrunde zu legen ist, der Free Cashflow, der EBIT oder der EBITDA.  Umfangreiche Fachliteratur beschäftigt sich damit. Am Ende haben alle drei Ertragsgrößen in bestimmten Situationen ihre Berechtigung.

Die DCF-Methode führt tendenziell zu deutlich „erhöhten“ Unternehmenswerten, die sich im M+A-Geschäft nur dann realisieren lassen,  wenn das angebotene Unternehmen eine besondere Nachfrage auf der Investorenseite auslöst.  Nach der Auffassung des Instituts der Wirtschaftsprüfer (I.d.W.) ist sie für die Preisfindung von mittelständischen Unternehmen wegen der o. g. Aspekte weniger geeignet.  Im Mittelstand ist deshalb das  klassische „Multiplikatoren-Verfahren“ die gebräuchlichste Methode.


Mit diesen kurzen allgemeinen Ausführungen sollte die Systematik und die Vielfalt vermeintlich „objektiver“ Preisfindungsmethoden aufgezeigt  werden.

Ein qualifizierter Berater muss insbesondere ihre Grenzen kennen,  sie im Einzelfall zwar zielgerichtet einsetzen, aber unabhängig davon in der Lage sein, für das Unternehmen eine „Nachfrageplattform“ zu finden. Er muss ergänzend auch in der Lage sein, das Bewertungsresultat  mit Bilanzeckdaten des Unternehmens zu verknüpfen. Und er muss vor allem die Vertragsverhandlungen so begleiten, dass man den Kaufpreis und die Bedingungen des Zustandekommens  im Kaufvertrag wiederfindet. Erst dann ist er in der Lage, Verhandlungen bestmöglich zu steuern. Und gerade das macht die Mergers & Acquisitions Beratung so lebendig und komplex zugleich.


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